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TOP-NEWS aus der Welt

des Pferdesports

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Pünktlich um 7:30 Uhr wurde in Ranshofen der Finaltag mit den letzten sechs noch ausstehenden Bewerben des Horse & Garden-Events eingeläutet. Neben der gut besetzten offenen Bewerbe der Klassen E, A, L und LM blickten alle klarerweise auf den hochdotierten AMAG Grand Prix, der am Sonntagnachmittag . . .

 

 

 

. . . schlichtweg das Highlight des gesamten Wochenendes darstellte und erstklassigen Sport auf höchstem Niveau versprach. Zuvor gab es jedoch noch etliche strahlende Sieger zu feiern.

In der lizenzfreien Prüfung stand mit Maria Hinterdobler einmal mehr bei diesem CSN-B* Deutschland an der Spitze. Die Amazone sattelte „Coeur de Lion“, mit dem sie die Bestnote von 6,8 Punkten bekam. Am zweiten Platz setzten die Gastgeber mit Laura Kloiber und Andreas Pargfried stark dagegen: Die beiden Oberösterreicher jumpten mit ihren Pferden „Lorinna“ und „Lollypop 7“ und der Endnote von 6,5 punktegleich am zweiten Rang und teilten sich somit die Platzierung am Stockerl.



Maria Hinterdobler eröffnete den Finaltag mit einem Sieg für Deutschland
© Krisztian Buthi


Beim spannungsgeladenen Kampf um die Bestzeiten in der A-Prüfung schlug sowohl in der ersten Abteilung der R1-Reiter als auch in der zweiten Gruppe der höheren Lizenzen Österreich zurück: Iris Korp legte mit „Lissabon 2“ eine freche Runde hin, die nicht nur astrein ohne Fehler, sondern zudem auch irre schnell war. Und so zeichnete sie sich in 54,41 Sekunden mit dem Sieg aus und führte nicht zum ersten Mal an diesem Wochenende das Starterfeld an. In 54,83 und 56,03 Sekunden reihten sich ihre stärksten Konkurrentinnen, Magdalena Zepmeisel und Damaris Landmesser, auf die Ränge zwei und drei ein.

In der zweiten Abteilung ging der Sieg an Nicole Rieger und „Timorak de Baugy“. Die junge Amazone, die man hier in Ranhofen nahezu rund um die Uhr und in allen ausgeschriebenen Klassen im Parcours bewundern kann, verwies in 51,52 Sekunden Franziska Fricke und Tobias Skiba auf die hinteren Plätze.


Iris Korp und . . . © Krisztian Buthi


. . . Nicole Rieger triumphierten im Standard-A © Krisztian Buthi


Franziska Fricke und . . . © Krisztian Buthi


. . . Tobias Skiba sprangen aufs Siegespodest © Krisztian Buthi



In der ersten Abteilung des L-Springens konnte man mit knapp sieben Sekunden Vorsprung und dem einzigen fehlerfreien Ritt doch von einem souveränen Triumph sprechen: Die Tirolerin Lena Gabl galoppierte mit ihrem in Österreich gezogenen Del Piero-Sohn „DJ 3“ hochmotiviert am Ende des Teilnehmerfeldes in die Bahn und sackte in phänomenalen 61,84 Sekunden verdienten Sieg ein. Die Stockerlplätze sicherten sich mit jeweils vier Strafpunkten Kerstin Eicher und Carina Hafeneder.



Lena Gabl und . . . © Krisztian Buthi


. . . Bernd Herbert zeigten in den L-Prüfungen die schnellsten Zeiten
© Krisztian Buthi


Die schnellste Zeit in der anschließenden Abteilung der höheren Lizenzklasse zeigte uns Bernd Herbert. Sein Siegerpferd „Liquide“ präsentierte sich im Parcours sehr flink, vorsichtig und wendig und weist sogar österreichische Wurzeln auf: Der Fuchswallach stammt nämlich von der Liberty x Grannus-Tochter „Loreta“ ab, mit der ja Esther Gmall in der heimischen Szene Erfolge bis S*** sammelte. Über Embryotransfer wurde die ÖWB-Stute mit Diamant de Semilly gedeckt und ihr schicker Sohn sprang heute mit der Bestzeit in 50,37 Sekunden am ersten Platz.


Ebenfalls unter den Platzierten: Lisa Hofinger mit ihrer schicken Stute
„Narnia“, die ihre siebte Nullrunde in Folge ablieferten © Krisztian Buthi

 

Wie schon an den Tagen zuvor standen für die Arrivierten zwei LM-Springen – einmal über 1,25 und einmal über 1,30 Meter – am Programm des Horse & Garden Turniers. Dreimal stand Deutschland im leichteren LM-Bewerb on Top: Bettina Haidn führte vor Stefanie Schäbel und Miriam Köhler den Dreifachtriumph der deutschen Amazonen an.



Bettina Haidn on Top © Krisztian Buthi


Schnappschuss von der großen Anzeigentafel © Krisztian Buthi


Eine fulminante Darbietung legte anschließend Nicole Rieger im 1,30 Meter-Springen hin, wo sie als vorletzte Teilnehmerin ihre Kontrahenten eiskalt überholte und gemeinsam mit „Ariba B“ zum glorreichen Triumph flog. Die junge Salzburgerin und Bereiterin aus dem Hause KES durfte sich dabei nicht nur über eine traumhafte Runde, die überragende Bestzeit von fehlerfreien 56,49 Sekunden und einen weiteren LM-Erfolg freuen, sondern auch über die wunderschöne dunkelblaue Nürnberger Versicherung-Siegerdecke, die ihr schicker Brauner mit Stolz bei der Ehrung präsentierte. Hinter der strahlenden Gewinnerin klassierten sich Philipp Bein und Richard Vogel auf den Rängen zwei und drei.





LM-Sieg für Nicole Rieger © Krisztian Buthi


Ehrenkomitee im LM-Springen © Krisztian Buthi

 

 

 

Im Stechen alles gegeben: Helmut Schönstetter
entführte den AMAG Grand Prix nach Deutschland

Bei herrlichem Sonnenschein ertönte in Ranshofen am Sonntagnachmittag das Glockenzeichen für den mit Spannung erwarteten AMAG Grand Prix. Dieses 1,40 Meter hohe Springen stellte den glorreichen Höhepunkt von vier Wochen Top-Turniersport dar und das Ranshofner Publikum wurde auch in keinster enttäuscht: Denn nicht nur die Arrivierten lieferten durch die Bank souveräne Spitzenleistungen im Parcours ab, sondern die angereisten Turniergäste kamen zudem auch in den Genuss durch den mit verschiedensten Austeller versehenen Waldmarkt zu schlendern oder mit den Kindern zum Ponyreiten zu gehen und das alles bei wunderbaren Sommerwetter.

Sportlich gesehen wartete der Sonntag klarerweise auch mit großartigem Programm auf: Im Grundumlauf des Großen Preises waren tückische Passagen dabei, wo man sich mehrere Alternativen offen lassen konnte und technisches Reiten gefragt war. Wie beispielsweise bei der gebogenen Linie von der Steil-Oxer- auf die Steil-Steil-Kombination, die ja nach Bogen mit fünf oder sechs Galoppsprüngen anzulegen war. Insgesamt zwölfmal durfte die Zuschauer einen Nullfehlerritt über die Ziellinie mit Applaus und Jubel begleiten und dieses Dutzend kämpfte anschließend im Stechen um den Sieg.


Ehrenkomitee rund um LA Franz Weinberger, Richterin Astrid Thomanek, Veranstalter
Josef Hofinger, Ing. Thomas Stottan (Audio Mobil) und Leopold Böcksteiner (AMAG)

Hier trumpfte wie schon sooft Helmut Schönstetter auf: Im Sattel seines Schwaiganger Deckhengstes „Camparino“ (v. Chello I) legte der Deutsche, der sich hier in Ranshofen schon zum wahren Seriensieger mauserte, in 40,94 Sekunden eine uneinholbare Richtmarke vor, die keiner mehr toppen konnte. Rang zwei holte sich ein flinker Daniel Böttcher, der auf „Magic Girl“ in 44,27 Sekunden über die Stechhindernisse flog. Doppelnull geblieben war darüber hinaus auch Tobias Bachl, der ja den letzten nationalen Großen Preis vor zwei Wochen für sich entscheiden konnte. Mit dem genial springenden „Cobolensky“ jumpte er in zügigen 45,31 Sekunden am dritten Rang.




Helmut Schönstetter siegte im diesjährigen AMAG Grand Prix


Daniel Böttcher wurde Zweiter
 


Tobias Bachl auf Rang drei

 

Beste Österreicherin und gleichzeitig einzige heimische Teilnehmerin im Stechen war Jungspund Nicole Rieger. Die erst 16 Jahre junge Salzburgerin blieb mit ihrem Neuzugang „Ariba B“ im Grundparcours fehlerfrei und kassierte leider im Stechen einen unglücklichen Fehler. Dennoch konnte sie sich am siebenten Endrang über ein respektables Ergebnis und eine gelungene Talentprobe freuen.


Talentprobe abgelegt: Nach einem wahrlichen Reit-Marathon heimste Nicole Rieger am
Sonntagnachmittag neben einem Sieg in der Klasse LM auch eine GP-Platzierung ein


Siegerehrung im AMAG Grand Prix




 

Alle Ergebnisse auf www.horse-events.at

 

 

 

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